Shanty

! Sing Camp 2014: Folk, Shanty, Arbeiterlieder, Flashmob

Wochenendworkshop für Jugendliche und junge Leute von 16 bis 29 Jahren.

Wann? 14. bis 16. August 2014 (letztes Wochenende in den Sommerferien)
Wo? Auf dem Gelände der Sekundarschule (Am Stadtbad 9, 46537 Dinslaken)
Beginn: Donnerstag, 14. August, 18 Uhr (Anreise bis 17 Uhr)

!Sing Camp Flugblatt

Donnerstag, 14. August

Ein gemütlicher Einstieg mit Grillen und Gesang erwartet euch am ersten Abend auf dem Gelände der Sekundarschule. Die Zelte für die Übernachtung können bezogen werden.

Freitag, 15. August

Mit Andrea Adomeit (Sängerin und vocal coach) und der Folkband Pont Neuf lernt Ihr verschiedene Formen und Techniken von Liedern, Gesang und Chor-Aufführungen kennen und studiert gemeinsam Lieder für den Day of Song ein. Instrument und Ideen bitte gerne mitbringen

Samstag, 16. August

Der niederländische Sänger und Regisseur Anthony Heidweiller, langjähriger künstlerischer Berater für !Sing – Day of Song, gibt euch bei einem Workshop Profi-Tipps, damit ihr das Potential eurer Stimme optimal ausschöpfen und mit eurer Bühnenpräsenz das Publikum berühren könnt.

Organisatorisches

Für eure Verpflegung ist gesorgt.

Es fällt lediglich eine kleine Verpflegungspauschale von 10 € pro Person an, die bei der Anmeldung zu zahlen ist.

Bitte meldet euch bis zum 1. August 2014 beim Fachdienst Kultur der Stadt Dinslaken (Friedrich-Ebert-Straße 84, 46535 Dinslaken, Gebäude der Stadtbibliothek, 2. OG) an.

Weitere Informationen: www.dinfus.blogspot.com
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New York Girls

As I walked down the Broadway
One evening in July
I met a maid who asked me trade
And a sailor John says I

And away, you santee,
My dear Annie
Oh, you New York girls
Can’t you dance the Polka?

To Tiffany’s I took her
I did not mind expense
I bought her two gold earrings
And they cost me fifteen cents

Says she, “You Limejuice sailor
Now see me home you may”
But when we reached her cottage door
She this to me did say

“My flash man he’s a Yankee
With his hair cut short behind
He wears a pair of long sea-boots
And he sails in the Blackball Line

He’s homeward bound this evening
And with me he will stay
So get a move on, sailor-boy
Get cracking on your way”

So I kissed her hard and proper
Afore her flash man came
And fare ye well, me Bowery gal
I know your little game

I wrapped me glad rags round me
And to the docks did steer
I’ll never court another maid
I’ll stick to rum and beer

I joined a Yankee blood-boat
And sailed away next morn
Don’t ever fool around with gals
You’re safer off Cape Horn

Erie Canal Song

We were forty miles from Albany
Forget it I never shall.
What a terrible storm we had one night
On the E-ri-e Canal.

Oh, the E-ri-e was a-rising
And the gin was a-gettin’ low.
And I scarcely think we’ll get a drink
’Till we get to Buff-a-lo-o-o
’Till we get to Buffalo.

We were loaded down with barley
We were chock-full up on rye.
The captain he looked down at me
With his gol-durned wicked eye.

Two days out from Syracuse
The vessel struck a shoal;
We like to all be foundered
On a chunk o’ Lackawanna coal.

We hollered to the captain
On the towpath, treadin’ dirt
He jumped on board and stopped the leak
With his old red flannel shirt.

The cook she was a grand old gal
Stood six foot in her socks.
Had a foot just like an elephant
And her breath would open locks.

The wind begins to whistle
The waves begin to roll
We had to reef our royals
On that ragin’ canal.

The cook came to our rescue
She had a ragged dress;
We h’isted her upon the pole
As a signal of distress.

When we got to Syracuse
Off-mule, he was dead;
The nigh mule got blind staggers
We cracked him on the head.

The cook is in the Police Gazette
The captain went to jail;
And I’m the only son-of-a-gub
That’s left to tell the tale.

Pique la baleine

Pour retrouver ma douce amie

Oh mes boués, ouh là ouh là là.

Pour retrouver ma douce amie

Oh mes boués, ouh là ouh là là.

Pique la baleine, joli baleinier
Pique la baleine, je veux naviguer.

2. Aux mille mers j’ai navigué.

4. Je l’ai retrouvée quand j’m’ai noyé.

5. Dans les grands fonds, elle m’espérait.

6. Tous deux ensemble on a pleuré.

3. Des mers du nord aux mers du sud.

7. En couple à elle j’m’suis couché.

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Wind, Wasser – und gewaltige Stimmen

Bettina Schack berichtet in der WAZ über das 3. Shanty-Chor-Festival in Dinslaken, bei dem auch Brasy und die Young’uns zu Gast waren (online am 27.08.2012):

Dinslaken. Beim 3. Shanty Chor-Festival Dinslaken legten Gruppen aus dem In- und Ausland am Altmarkt an. Männer mit bärigen Stimmen sangen zu Schifferklavier und vielleicht auch Banjo oder Gitarre Lieder von der See. Und ließen sich – natürlich – vom feuchten Wetter nicht beeindrucken.

Eine „steife Brise“ weht und das Wasser klatscht von allen Seiten. Seemannswetter, englisch-trüb. Stilecht so weit, wenn auch das dritte Shanty-Chor-Festival in Dinslaken so furchtbar stilecht hätte ausfallen müssen. Aber die Sänger – und vor allem auch das Publikum – ließen sich die Stimmung im Rahmen der Din-Tage nicht verderben. Schließlich wurde man innerlich von so manchem zu Herzen gehenden Seemannslied erwärmt. Und – auch das gehört dazu wie die Texte von Wind und Wellen – all die Fässer Rum, die in den traditionellen Liedern besungen werden, können eine Landratte schon vom bloßen Zuhören beschwipst machen. „Es trinken die Matrosen / von allen Spirituosen / am liebsten Rum – Fallera“. Wer so was reimt, singt und hört, dem sind ein paar Wassertropfen aufs Haupt egal.

Zum dritten Mal also wurde der Altmarkt zum Hafen für Shanty-Chöre aus dem In- und Ausland. Gastgeber war wie immer der Shanty-Chor-Hiesfeld, der es bei keiner seiner Törns zu anderen Festivals versäumt, Kontakte zu anderen Gruppen zu knüpfen und zu pflegen. So legten nicht nur die Beckedorfer Schifferkonten aus Schwanewede einmal mehr in Dinslaken an, auch für die fünf ausgebildeten Sänger von Brasy aus Polen ist der Ausflug zum Rotbach längst ein Besuch bei Freunden geworden.

So kennt und liebt man sie: Männer mit bärigen Stimmen singen zu Schifferklavier und vielleicht auch Banjo oder Gitarre Lieder von der See. Das Bild ist in Dinslaken mit einem dieser unlösbaren Schifferknoten mit dem Hiesfelder Shanty-Chor verknüpft. Seit zehn Jahren gehört er in die hiesige Chorlandschaft wie die Möwen auf die Bohlen, die Beckedorfer Schifferknoten, der Seemanns-Chor Vegesack aus Bremen, der Chor der Marinekameradschaft Mülheim a. d. Ruhr „Kormoran“ und der preisgekrönte Shantychor des Segelclubs Bayer Uerdingen, dessen Leiter und Vorsänger das Publikum immer wieder zum Mitsingen animierte, treten in vergleichbarer Besetzung auf.

Brasy aus Polen und The Young’uns aus England fallen da aus dem Rahmen. Sie sind sehr jung, die Briten noch in ihren Zwanzigern, ihr Repertoire kategorisiert Shanties und Seelieder eindeutig in der Sparte Folk. Sie sind keine großen Chöre, sondern kleine, flexible Vokalensembles mit großen Stimmen, die a cappella die alten Melodien in anspruchsvolle Liedsätze kleiden. Und das in einer mitreißenden, begeisternden Art voller Harmonie, Stilsicherheit und Rhythmusgefühl.

Gänsehaut-Feeling

Die ausgebildeten, dunklen Stimmen der fünf Sänger von Brasy sorgen für Gänsehaut-Feeling. Egal, ob sie die „Wolgaschiffer“ als „russischen Shanty“ anstimmen, schottische Folksongs singen, „Yellow Submarine“ als eindeutiges Seestück identifizieren oder den „Drunken sailor“ zu einem berauschenden Erlebnis an Vokalartistik machen.

Apropos: Die Young’uns Sean, Michael und David aus dem gespensterreichen englischen Fischerstädtchen Hartlepool hat Thomas Baumann, Leiter des Shanty Chors Hiesfeld, beim Biertrinken auf dem Festival Maritim kennengelernt. Die drei Briten schlugen in diesem Sommer weitere Festivalangebote auf dem Kontinent aus und traten exklusiv in Dinslaken auf. Ein Hörgenuss mit technischen Finessen, die Shanty, Folk und Spiritual mit komplexen glissandi-Effekten und einer gehörigen Portion englischen Folkgesang bereicherten.

„Sach ma Dinslaken, wie isset“, begrüßte David dann auch das Publikum auf dem Altmarkt stilecht ortsverbunden rustikal. Bestens! Und wenn dann noch gemeinsame Sache gemacht wird. Kaum hatte der Shanty Chor Hiesfeld das Programm mit seinem zweiten Auftritt offiziell beendet, taten sich The Young’uns, Brasy und Pont Neuf zu einem spontanen Folker-Trio zusammen.

 

Brasy und Young’uns beim Shanty-Chor-Festival in Dinslaken

Ende August 2012 waren Brasy aus Polen und die Young’uns aus England zu Gast in Dinslaken. Nachdem sie am Samstagabend zusammen mit Pont neuf die Gaststätte Gambrinus/Latz zum Glühen gebracht hatten, traten sie am Sonntag, dem 26. August, beim 3. Internationalen Shanty-Festival Dinslaken auf.

Von den Auftritten beim Shanty-Chor-Festival berichtet Bettina Schack in der WAZ (online am 27.08.2012):

Die ausgebildeten, dunklen Stimmen der fünf Sänger von Brasy sorgen für Gänsehaut-Feeling. Egal, ob sie die „Wolgaschiffer“ als „russischen Shanty“ anstimmen, schottische Folksongs singen, „Yellow Submarine“ als eindeutiges Seestück identifizieren oder den „Drunken sailor“ zu einem berauschenden Erlebnis an Vokalartistik machen.

Brasy auf dem Schanty-Chor-Festival Dinslaken 2012

Apropos: Die Young’uns Sean, Michael und David aus dem gespensterreichen englischen Fischerstädtchen Hartlepool hat Thomas Baumann, Leiter des Shanty Chors Hiesfeld, beim Biertrinken auf dem Festival Maritim kennengelernt. Die drei Briten schlugen in diesem Sommer weitere Festivalangebote auf dem Kontinent aus und traten exklusiv in Dinslaken auf. Ein Hörgenuss mit technischen Finessen, die Shanty, Folk und Spiritual mit komplexen glissandi-Effekten und einer gehörigen Portion englischen Folkgesang bereicherten.

Die Youn’uns azf dem Shanty-Chor-Festival Dinslaken 2012

„Sach ma Dinslaken, wie isset“, begrüßte David dann auch das Publikum auf dem Altmarkt stilecht ortsverbunden rustikal. Bestens! Und wenn dann noch gemeinsame Sache gemacht wird. Kaum hatte der Shanty Chor Hiesfeld das Programm mit seinem zweiten Auftritt offiziell beendet, taten sich The Young’uns, Brasy und Pont Neuf zu einem spontanen Folker-Trio zusammen.

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Folk und Shanty pur mit Pont Neuf, Mainbrace und Brasy

Die NRZ Dinslaken berichtet über das »Vorglühen« zum 1. Internationalen Shanty-Chor-Festival 2008 im Hiesfelder Hof:

Was den Piraten einst Tortuga war, konnte vorgestern Abend der Hiesfelder Hof den Liebhabern unverfälschter Folksongs sein.
Pont Neuf, diesmal als Duo, heizte die Stimmung an. Dazu gab es Sprachkurse: »Wie isset«, »et muss«. Das muss der gastfreundliche Niederrheiner auf walisisch wie auf polnisch beherrschen.
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