Folk am Fierten

Folk am Fierten – dieses Jahr im Maaß

Pont neuf – Foolk am Fierten

Süßer die Säcke nie dudeln, als wie wenn’s am Fierten erFolkt!
Jahresabschlusspalaver mit jede Menge olle Gags, unserem Honneur an den/die berühmte/n, tote/n Musiker/in des Jahres und überhaupt …!

Folk am Fierten – dieses Jahr am 22. Dezember 2013 ab ca. 11:30 Uhr
in der Gaststätte Maaß, Am Neutor 1, Dinslaken

Die Presse berichtet …

Sowohl Rheinische Post als auch NRZ haben über den diesjährigen Folk am Fierten berichtet. Bettina Schacks Artikel in der NRZ gibt es auch online unter dem Titel »Alle Jahre wieder Whiskey«.

Ein letztes Trinklied bei Hennes an der Theke

Florian Langhoff berichtet in der Rheinischen Post von Pont neufs letztem Auftritt bei Hennes in der Gaststätte Holtbrügge (online am 20.12.2010):

Dinslaken (RP) Mit einem Trauermarsch zieht das Trio „Pont neuf“ in die Räume der Gaststätte Haus Holtbrügge ein. Die Kneipe von Wirt Johannes Hennes Holtbrügge wird zum Ende des Jahres geschlossen und so gibt es zum letzten Mal Folk am Fierten zum vierten Advent.

Aber Trübsal blasen ist deswegen nicht angesagt, stattdessen soll noch ein mal richtig gefeiert werden. Dazu braucht es die richtigen Vokabeln. Das „letzte Mal“ erklären die drei Musiker von „Pont neuf“ kurzerhand zum „hennesten Mal“. Dann fordern sie die Zuschauer auf, statt einem mitleidigen „Ohh!“ doch lieber ein freudiges „Ahh!“ hören zu lassen, wann immer der besagte Umstand erwähnt wird. Das allein sorgt schon dafür, dass niemand in traurige Stimmung verfällt.

Aber es gibt ja auch noch musikalisch etwas zu hören. Thomas Baumann, Volker Bellingröhr und Stefan Lücking spielen sich durch sieben Jahrhunderte Musikgeschichte. Das auch noch in mehreren Sprachen. Da erklingen lateinische Texte, französische Lieder und englische Songs. „Gelato al limon“ wollten die drei Musiker auch noch singen. „Aber wir dachten uns, da hier demnächst eine Pizzeria einzieht, ginge das ja gar nicht“, sagt Thomas Baumann und serviert seine deutsche Übersetzung des Liedtextes mit linguistischem Ruhrpott-Charme. „Boah, Mädchen, ey. Zitroneneis!“

Da kann man doch als Frau nur schwach werden. Und auch das Publikum bindet das Trio mit ein. Da werden Zuschauer rekrutiert, um mit Holzschuhen den Takt vorzugeben, mitzuklatschen oder das Lied “The twelve days of Christmas” mitzusingen. Beim Höhepunkt „Guantanamera“ findet sich schließlich eine ganze Rhythmusgruppe mit Rasseln, Kuhglocken und einem quietschenden Gummitier neben dem Trio ein. Als Höhepunkt gibt es dazu noch eine kleine Lesung von Lars Helmer. Der Dramaturg der Burghofbühne hat eine Geschichte über den Weihnachtsmarkt in der fiktiven Ortschaft Stenkelfeld mitgebracht.

Dieser wird, durch Beteiligung verschiedener militanter Gruppen und eines Motorrad-Clubs binnen Minuten zum Schlachtfeld. Die Zuschauer im Haus Holtbrügge kommen aus dem Lachen kaum noch heraus und Helmer erntet einen besonders kräftigen Applaus. Am Schluss heißt es dann aber doch Abschied nehmen von Haus Holtbrügge. Das Trio „Pont neuf“ schleicht sich zu Hennes hinter die Theke und spielt ein letztes Trinklied. Der Wirt zapft derweil munter weiter.

Ein letztes Trinklied bei Hennes an der Theke

 BüttnerFlorian Langhoff berichtet in der Rheinischen Post von Pont neufs letztem Auftritt bei Hennes in der Gaststätte Holtbrügge:

Da kann man doch als Frau nur schwach werden. Und auch das Publikum bindet das Trio mit ein. Da werden Zuschauer rekrutiert, um mit Holzschuhen den Takt vorzugeben, mitzuklatschen oder das Lied “The twelve days of Christmas” mitzusingen. Beim Höhepunkt „Guantanamera“ findet sich schließlich eine ganze Rhythmusgruppe mit Rasseln, Kuhglocken und einem quietschenden Gummitier neben dem Trio ein.

Folk am Fierten – zum letzten Mal bei Hennes

Folk am Fierten, das legendäre Jahresabschlusskonzert von Pont neuf, findet dieses Jahr zum letzten Mal bei Hennes in der Gaststätte Holtbrügge (in Dinslaken anne Kirche) statt.

Folk am Fierten
am 19. Dezember 2010
um 12.01 Uhr

(Einlass ab 11.30 Uhr)

Pont neuf bei Holtbrügge im Oktober 2010

Zum letzten Mal bei Hennes!
(Dinslaken, Duisburger Str. 32)

Wir bitten um eine dem traurigen Anlass angemessene Bekleidung.
Von Beileidkundgebungen und Kranzspenden am offenen Zapfhahn ist abzusehen.

Im Anhang gibt es ein Plakat zum Ausdrucken und Verteilen.

50 Instrumente im Wandel der Zeit (Bericht der NRZ)

Die NRZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 22. Dezember 2008 über die 10. Auflage von Folk am Fierten:

Tradition ist eben Tradition, wie auch der vorweihnachtliche Frühschoppen von Pont Neuf, der in diesem Jahr seine zehnte Auflage erlebte.

Und die war nicht nur randvoll mit Musik, sondern auch mit einer Menge Humor und Spaß. Den hatten beide Seiten. Dabei wechseln die Musiker mit Leichtigkeit zwischen ihren zahlreichen, etwa 40 bis 50 Instrumenten, tauschen die Gitarre gegen Flöte, Drehleier, Dudelsack, Trommel oder irgendeinen anderen Gegenstand, mit dem sich Musik machen lässt. Mit Löffeln, zum Beispiel, oder dem Schneebesen auf einem Waschbrett aus den 20er Jahren. Genauso wandelbar wie in Instrumentenwahl und Musikstil erweist sich Pont Neuf in der Sprache: Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Spanisch.

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Folk am Fierten

Mit diesem Slogan wirbt die bekannte Dinslakener Folkband Pont neuf für ihr Vorweihnachtskonzert jedes Jahr zum vierten Advent um 11.30 Uhr – bis 2010 in der Gaststätte Holtbrügge, seither in diversen anderen Kneipen in Dinslaken.

Auch wenn sie es mit der Rechtschreibung hierbei nicht so ganz genau nehmen, sind die drei Folkmusiker dann sehr pingelig, wenn es um die Musik geht, die da zu hören sein wird. Thomas Baumann, der Kopf der Band: »Wer ›White Christmas‹ und kletternde Weihnachtsmänner sucht, hat bei Pont neuf Pech gehabt! Wir machen Musik aus 7 verschiedenen Jahrhunderten, singen in mindestens 7 verschiedenen Sprachen und begleiten das auf mindestens 17 verschiedenen – teils historischen – Musikinstrumenten. Melodien und Texte aus alten Zeiten von Advent bis zum Dreikönigsfest sollen genauso zu hören sein, wie deutsche Volksmusik, wie man sie im Musikantenstadl wohl nie zu hören bekommt: … nämlich echt!«

Genauso echt, wie die lebensfrohen irischen Trinklieder, die den Charme der Gruppe Pont neuf ausmachen, und die natürlich auch zu hören sein werden. Dargeboten wird das Ganze im Rahmen eines geselligen Folk-Frühschoppens, der nach mehrjähriger Tradition beim zahlreichen Publikum nun mittlerweile schon einen regelrechten Kultstatus hat.

Die Plakate zum Konzert kündigen die Veranstaltung bereits als »feierliches Jahresenddudeln und Saisonschlussleiern« an; sicherlich eine Anspielung auf die vielen verschiedenen Dudelsäcke und Drehleiern, die der passionierte Instrumentensammler und -spieler Baumann sein eigen nennt.

Wer nun denkt, dass das Ganze irgendwie doch nicht so ganz ernst zu nehmen sei, wird von Baumann schmunzelnd eines Besseren belehrt; »Kiloweise Kultur und massenhaft Besinnlichkeit« verspricht er.

Anlässlich eines Unplugged-Konzertes im ND-Heim im Jahr 1996 fanden sich das Dinslakener Folk-Urgestein Thomas Baumann, Volker B. und Stefan Lücking zusammen und in seiner heute immer noch aktuellen Besetzung wurde Pont neuf gegründet.

Zwischenzeitlich führte sie der gemeinsame musikalische Weg bereits zu Konzerten nach Italien, diversen Musik- und Kulturfestivals in Deutschland und den Niederlanden und immer wieder auch auf die Märkte und Bühnen des Niederrheins und seiner Umgebung. Dabei spielen sie am liebsten nicht weit oben auf irgendeiner Bühne sondern mitten in ihrem Publikum, auf der Straße oder – wie hier – in der Kneipe. Und wenn dort die Stimmung stimmt, dann wird schon mal gezaubert, Ausdruckstanz getanzt oder der ein oder andere Zuschauer auf nette Art und Weise hochgenommen.

Und so ist fest damit zu rechnen, dass auch in diesem Jahr am vierten Adventssonntag die drei Musikanten von Pont neuf mit ihrem sympathischen Auftritt wieder einen kunterbunten Klangteppich knüpfen, auf dem sich der ein oder andere Zuhörer spontan wiederfinden wird, wenn er mit irgendwelchen merkwürdigen Instrumenten in der Hand unerwartet am Geschehen teilnimmt.

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