Was war

Highlights aus den vergangenen Jahren

VIII. Tag der abendländischen Musik

Dinslaken, 2. bis 3. Oktober 2006
Pfarrheim St. Jakobus, Theresienstraße

Mit Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten und Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren

Montag, 2. Oktober

  • 18.00 Vesper
  • 20.00 Folkkonzert und gemütliches Beisammensitzen pont neuf und Freunde im Hiesfelder Hof (Sterkrader Straße, Dinslaken)

Dienstag, 3. Oktober

  • 9.30 Hl. Messe mit gregorianischem Choral
  • anschl. Andudeln vor der Kirche
  • 11.00 Vortrag: Die Gute Absicht und die Unerwartete Wirkung. Musiker, Liturgen oder Künstler bemühen sich – beim Zuhörer kommt anderes an.
    Dr. W. Haßelberg-Weyandt, Hamburg
  • 12.00 Instrumentenpräsentationen: Von der Einhandgitarre zum kleinsten Dudelsack der Welt – eigenwillige Instrumentenbauer und seltsame Instrumente
    Thomas Baumann, Dinslaken
  • 12.30 Sext
  • 13.00 Mittagessen
  • anschl. Mittagspause
  • 15.00 Workshop: Mittelalterliche Musik (nicht nur) für Anfänger (Sänger und Instrumentalisten)
    U. Terlinden, Ottmarsbocholt
  • 18.00 Vesper
  • anschl. Ausklang

Weitere Informationen

Thomas Baumann
Hünxer Straße 42
46535 Dinslaken/Niederrhein

Telephon: (0 20 64) 1 74 83
Internet: www.pontneuf.de
Elektropost: abendland@gmx.net

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10 Jahre Pont neuf

Pont neuf auf der HaldeMehr als zehn Jahre sind vergangen, seit Pont neuf am 12. Januar 1996 bei einem »Unplugged«-Konzert im ND-Heim Dinslaken zum ersten Mal öffentlich aufgetreten ist.

Das zehnjährige Jubiläum haben wir im Jahr 2006 ausgiebig gefeiert und dabei der Liste unserer legendären Konzerte eine Reihe weiterer hinzugefügt.

  • pontneuf et vin
    24. Juni, 19.00 Uhr Tresors de France, Dinslaken
  • pontneuf für alle
    26. August, 16.00–17.30 Uhr, Rheinpromenade Düsseldorf (60 Jahre NRW)
  • pontneuf on stage
    27. August, 16.30 Uhr, Altmarkt Dinslaken
  • pontneuf und Freunde
    2. Oktober, 20.00 Uhr, Hiesfelder Hof, Dinslaken
  • pontneuf wie immer
    »Folk vom Feinsten am Fierten« (diesmal bereits am dritten) in der Gaststätte Holtbrügge, Dinslaken (11.30 Uhr)
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Konzerte 2005

Samstag,
26. August 2005
Bei den DIN-Tagen ins Dinslaken entführt Pont neuf ins Mittelalter und präsentiert »Musik aus dem Bollerwagen«!
Sonntag,
9. Juli 2005
Pont neuf spielte beim Kunsthandwerkermarkt im Kloster Knechtsteden. Außerdem gab’s ein Konzert im Rahmen der »romantischen Nacht« (sic!).
Samstag,
8. Juli 2005
Pont Neuf spielt zusammen mit den gehörnten Zwergen von »Horny Pixies« im Café »Libre« in Goch).
Hierzu gibt’s eine Fotogalerie.
Sonntag,
11. Juni 2005
Musik auf HaldePont Neuf spielt beim »Haldenfest« (100 Jahre Lohberg) auf der sonst nicht freigegebenen Halde der Zeche hoch über Dinslaken-Lohberg.
Donnerstag,
20. April 2005
Pont Neuf spielt bei der Eröffnung einer Ausstellung der Künstlerin Britta Lehmkuhl in der Volksbank Voerde.
Samstag,
11. Februar 2005
Pont Neuf spielt auf dem Benefizkonzert des Hammer Forums zugunsten von Opfern der Flutkatastrophe in Südostasien und medizinischen Hilfsprojekten in Eritrea.
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VII. Tag abendländischer Musik

(Dinslaken, 3. Oktober 2004, Pfarrheim St. Jakobus, Theresienstraße)

Zum siebten Mal findet in diesem Jahr der Tag abendländischer Musik statt.

Wie immer ist das Thema die Kultur, insbesondere die Musik des Mittelalters. Neben Vorträgen steht dabei vor allem die Musikpraxis im Vordergrund.

In den vergangenen Jahren haben sich dabei zwei Schwerpunkte ergeben:

  • Das Zusammenbringen der beiden – in Deutschland oft streng getrennten – Mittelalterszenen, d. h. der Bereiche Bordunmusik (Dudelsack- und Drehleierspieler) einerseits und Gregorianik (liturgischer Gesang) andererseits.
  • Der Dialog der Mittelalterlichen Musik mit anderen – insbesondere modernen – Musikformen, sowie ihre Einfügung in andere kulturelle Zusammenhänge (Architektur, Liturgie etc.).

Programm

9.30 Hl. Messe mit gregorianischem Choral
10.30 Workshop Mittelalterliches Singen
Hauptreferent ist Pater Gottfried Meier OSB, ehemaliger Scholaleiter der Benediktinerabtei Gerleve.
Je nach Zahl der Teilnehmer stehen weitere Referenten zur Verfügung, so daß eine Einteilung in Leistungs- oder Interessengruppen vorgenommen werden kann.
Der Workshop erstreckt sich über den ganzen Tag; an den anderern Angeboten kann aber teilgenommen werden.
11.30 Matinee »Die Geschichte des Gitarrenbaus und ihr Einfluß auf die Spieltechnik«
(Kurz-)Vortrag mit gespielten Musikbeispielen
Robert Niesbach, Dinslaken
12.30 Mittagessen  
14.00 Kindervortrag »Wir bauen jetzt mal ’nen Dom«
Was wir mittelalterlichen Menschen so alles brauchen, wenn wir auf dem Sportplatz ’ne prima Kathedrale bauen wollen.
Ulrich terLinden, Kirchhellen
    Jenseits von Dur und Moll – Kirchentonarten im Jazz
Magnus Singerhoff, Essen
15.00 Einführung John Coltrane
modale Skalen und religiöse Themen im Jazz
16.00 Workshop Modale Improvisation
für alle Instrumente
18.30 Vesper Mit gregorianischem Choral
ca. 19.00 Offener Abend Zusammensitzen, gemeinsam Musizieren, Zuhören
Session: Instrumente mitbringen und mitmachen

Allgemeine Angebote im Zeitraum von 10.30–18.00 Uhr:

  • Ausstellungen und Präsentationen:
    • Instrumente
    • Bücher, Schriften, Noten
    • Ostkirchliche Musik und Weihrauch (»Lobgesang«, Hamburg)
  • Kinderraum:
    • Annäherung ans Mittelalter durch Malen, Basteln, Spielen, Quiz etc. etc.
  • Dudelraum:
    • Für alle die gerade mal nicht am Programm teilnehmen wollen, aber Lust zum (gemeinsamen) Musikmachen haben.
  • Computer und Mittelalter:
    • CD-Roms und Computerspiele zum Thema
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Konzerte 2004

Wochenende,
10.–11. Juli 2004
Pont neuf singt und spielt auf dem Zitadellenfest Jülich, einem regionalen Kulturfest in einer Befestigungsanlage aus dem 16. Jahrhundert.
Samstag,
24. Juli 2004
Pont neuf spielt im Hiesfelder Hof, Dinslaken
(vgl. dazu den Pressebericht von Sina Zehrfeld)
Samstag,
18. September 2004
Pont neuf spielt zum Abschluss der Weseler Kreiskulturtage in der Burghofbühne Dinslaken.
Samstag,
18. September 2004
Gemeinsames Konzert mit dem Shanty-Chor Hiesfeld in der Stadthalle Dinslaken
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Pont neuf im Hiesfelder Hof – Pressebericht

Die Rheinische Post berichtet in ihrer Dinslakener Lokalausgabe vom 28. Juli 2004 über das Konzert von Pont neuf im Hiesfelder Hof am 24. Juli 2004.

Mit Humor und Dudelsack

Vom improvisierten »Kneipen-Blues« bis zum zarten Chanson präsentierte die Gruppe »Pont neuf« im Hiesfelder Hof ein humorvolles und musikalisch interessantes Programm

Von Sina Zehrfeld

Dinslaken. Das melodische Dröhnen des Dudelsacks, der gedämpfte, doch intensiv ins Mark gehende Klang der irischen Bodhran-Trommel, die vollkommen unterschiedlichen Charaktere verschiedener Saiteninstrumente – mal das Flirren der Mandoline, mal der satte, volle Ton des Banjos – all das konnte faszinieren. In der Gaststättenatmosphäre des Hiesfelder Hofes deuteten die drei Musiker der Gruppe »Pont neuf« an, welche Stimmungen sie mit ihrem Repertoire und ihrer instrumentalen Vielfalt beherrschen können.

»Eet Mosseltjen«, »Iss Muscheln«, forderten sie zur Begrüßung melodisch nach einer Amsterdamer Liedersammlung vom Anfang des 17. Jahrhunderts.

Musikalische Zwischenspiele machten ihre Stücke interessant. So unterbrach mal eine energiegeladene Percussion-Einlage mit Trommeln und Löffeln die weiche Melodie des französischen »Je ne suis pas«, mal hasteten Gitarren und Banjo sich aneinander aufschaukelnd in die Höhe.

Elan und Melancholie

Wesentlich prägte die Stimmung des Abends jedoch die typische Mischung aus Elan und Melancholie irischer Folksongs. Mit Songs wie »Molly Malone« oder »Star of the County Down« gaben die Musiker dabei immer wieder Kostproben ihres instrumentalen Variantenreichtums. Mal gesellten sich zu Gitarren der milchig-harte Klang der Tin-Whistle, der runde, weiche Ton des Gemshorns oder die nasale Stimme der Drehleier.

Eine große Spontaneität gehörte zum Programm. Mal diskutierten die Musiker mitten im Lied das Tempo aus: »War jetzt ein bisschen langsam, oder?«, stimmten ein paar nervöse Takte »Für Elise« an und entlockten den Zuhörern auf Handzeichen Zwischenrufe. Sie improvisierten den »Kneipen Blues« mit so typischen Bluesinstrumenten wie der heiter zwitschernden »Nose-Pipe«, Maultrommel, Mundharmonika und erdbeerförmigen Rhythmus-Ei. Auf Deutsch sangen sie in fröhlicher Doppelbödigkeit mit schwarzem Humor: »Schock, schwere Not, mein Eheweib ist tot, wer flickt mir jetzt die Socken und wer kocht mein Abendbrot?«

In völlig andere Stimmung versetzten sie die Zuhörer dann wieder mit Stücken wie dem jiddischen Titel »Zhan Koje«. Da nahmen sie mit mitreißendem Temperament gefangen, sangen erzählend, sprechende Blicke ins Publikum geheftet.

Entrückender Rhythmus

Sie präsentierten die Zartheit des Chansons »Dans l’eau de la claire fontaine« zur Gitarre, sangen schwärmerisch-säuselnd auf makedonisch oder ließen ihre Stimmen im spanischen Gesang harmonisch zusammen fließen, während die Trommel in den Bann eines entrückenden Rhythmus zog.

(Erschienen in der Rheinischen Post vom 28. Juli 2004, Dinslakener Lokalteil C 2.)

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Konzerte 2003

Donnerstag,
1. Mai 2003
»Bella ciao« – Auftritt von Pont neuf auf der zentralen Maikundgebung im Dinslakener Burgtheater
Samstag,
28. Juni 2003
Konzert zum Jahr der Bibel mit Pont neuf in Engelskirchen-Osberghausen
Freitag,
12. Dezember 2003
Pont neuf bei der »Nacht für die Kunst«, eine Solidaritätsveranstaltung zur Rettung der Landestheater in Nordrhein-Westfalen
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»Ach wie vor ...« – אח ווי פאר

Jüdische Musik und mehr mit Pont neuf am Sonntag, den 10. November 2002 um 19.00 Uhr in der Evangelischen Kirche, Dinslaken-Bruch, Wilhelminenstraße.

Die bekannte Dinslakener Folkgruppe Pont neuf präsentiert an diesem Abend Melodien und Texte aus drei Jahrtausenden. Immer der Geschichte des jüdischen Volkes nach führt uns unser Weg von den hebräischen Befreiungsliedern der Pessachhaggada, über jiddische Volkslieder hin zu Jazzklassikern.

Den Schwerpunkt bildet dabei die Folklore, in der die jüdische Musik in ihrem Umfeld dargestellt wird, vom Balkan bis in die Provence. Ein interessanter Teil des Programms ist unter anderem auch der Versuch, die jüdische Musik des zweiten Tempels, d. h. zur Zeit Jesu zu rekonstruieren.

Das ganze wird dargeboten auf verschiedensten Instrumenten, deren Bogen sich von Gitarre und Mandoline bis hin zum Balkandudelsack erstreckt.

Fern von falscher Betroffenheit soll dabei das lebensbejahende der jüdischen Musiktradition im Zentrum stehen.

Le chajim – auf das Leben – לחיים

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Konzerte 2001

Freitag,
2. Februar 2001
Jubiläumskonzert »5 + 5 = 10 Jahre Pont neuf und Nameless« im ND-Heim, Dinslaken
Dazu gibt’s auch einen Pressebericht!
Sonntag,
16. September 2001
Zum letzten Mal: »Erster Eppinghovener Folkfrühschoppen« mit Pont neuf in der Gaststätte Freesmann, Dinslaken-Eppinghoven
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